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HNO–Chirurgie

Umfassende Betreuung von der Diagnose bis zur Nachsorge

Durch unsere langjährige Erfahrung als ehemalige leitende Oberärzte führen wir, Dr. med. habil. Emil Zenev und Prof. Dr. med. Dr. medic. Michael Streppel, Operationen im gesamten Bereich der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und der Kopf-Hals-Chirurgie durch.

Diese operativen Eingriffe führen wir, je nach Erfordernis, ambulant oder stationär in der PAN Klinik am Neumarkt durch. Betreut und untergebracht werden Sie auf der HNO-Belegstation des Hauses.

Im Einsatz für optimale Ergebnisse – der Diodenlaser

Die Lasertechnologie dringt auch in der HNO-Medizintechnik immer weiter vor. Um Eingriffe zuverlässig und präzise durchführen zu können, setzen wir den LINA-30D Diodenlaser mit hochbrillanter Lichtquelle ein – in der Praxis, im OP oder in der ambulanten Behandlung. 


Sicheres, gewebeschonendes und präzises Arbeiten

Die Wellenlänge dieses Diodenlasers wird sehr gut von Wasser und den Chromophoren der Haut (Hämoglobin und Melanin) absorbiert. Die thermische Eindringtiefe ist im Vergleich zu anderen Lasern geringer, wodurch ein sicheres, gewebeschonendes und präzises Arbeiten an kritischen Strukturen ermöglicht wird. Selbst im Gewebe mit hoher Blutungsbereitschaft wie Tonsillen (Mandeln), Polypen und Hämangiomen (Blutschwämmen), sorgt der Diodenlaser für ein schonendes und blutungsfreies Operieren.

Vorteile im Überblick

  • blutungsfreies Operieren

  • präzise mikrochirurgische Eingriffe

  • guter Überblick über den operativen Situs

  • nebenwirkungsarmer Eingriff

  • kurze Genesungszeit des Patienten

  • Erhaltung von Gewebegrenzflächen

  • ambulante Durchführung der LTT

  • geringe postoperative Schmerzen

  • kaum Nachblutungsrisiko

  • Erhaltung des Tonsillenrestgewebes
  • geringes Narbenrisiko 

Vielseitige Anwendungsfelder im HNO-Bereich

  • Hals (Tonsillotomie, LAUP, Zungenchirurgie, Tumorvaporisation)
 
  • Nase (Nasenmuschelhyperplasie, Septumsporn, Septumdeformation, Nasenbluten, Morbus 
Osloer, Synechien, Stenzen in Nasen und Nasennebenhöhlen, Chirurgie der Nebenhöhlen, 
Polyposis, Zysten, Mukozelen)

  • Ohren (Stapedektomie, Myringotomie)

  • Kehlkopf (Papillote, Larynxkarzinom, Epiglottektomie, Strukturen, Aryknorpelvaporisation)



Besonders positiv aufgenommen wird das Verfahren bei Verkleinerung von Gaumenmandeln bei der Behandlung von Kindern, die mit den sogenannten hyperplasiven Mandeln unter Schlafstörungen leiden. Die Mandelkappung mit dem Diodenlaser kann von Dr. Zenev, wegen des geringen Blutungsrisikos ggf. auch ambulant durchgeführt werden.

Weitere Informationen auf www.intros.de.

Hals-, Mund-, Rachen-Operationen

  • Halszysten/-fisteln Entfernung (mediale und laterale)
  • Kehlkopf- und Speiseröhrenspiegelung (Planendoskopie)
  • Kehlkopfoperationen
  • Lymphknotenchirurgie – Neck Dissection
  • Rachenmandelentfernung (Adenotomie) bei Kindern
  • Gaumenmandeloperation (Tonsillotomie und Tonsillektomie)
  • HNO Kinder-Chirurgie 
  • Schilddrüsenchirurgie
  • Speicheldrüsenchirurgie
  • Schnarch-Operationen
  • Tumorchirurgie
  • Zungengrundoperation

Nasen-Operationen

  • Funktionelle, ästhetische Operationen an der inneren und äußeren Nase  (Septorhinoplastik)
  • Kieferhöhlenchirurgie
  • Nasenmuschelverkleinerung (Nasenmuschelplastik)
  • Nasennebenhöhlenchirurgie (funktionelle indonasale NNH-Chirgurgie)
  • Nasenscheidewand-Begradigung (Septumplastik)

Besonders schonend nach Nasen-OPs – selbstauflösende Nasentamponaden

Die Ära der unangenehmen Nasen-Tamponaden neigt sich dem Ende zu. Wir verwenden in unserer HNO-Praxis in der PAN Klinik am Neumarkt NASOPORE® – eine sich selbst auflösende, vorübergehende nasale Wundauflage für Patienten, die sich einem operativen Nasennebenhöhlen-Eingriff unterziehen. Die Tamponade wurde speziell dafür entwickelt, um die Wundheilung zu unterstützen, die Ödem-Bildung zu minimieren und die Ausbildung von Verwachsungen zu verhindern.

NASOPORE®

NASOPORE® besteht aus einem sicheren Schaum, der eine intensiv ineinandergreifende poröse Struktur aufweist. Daher wird eine schnelle und hohe Absorptionskapazität erzielt. Das Material saugt das 25-fache des Eigengewichtes auf.

Vollständige Auflösung in ca. 10 bis 30 Tagen

In Abhängigkeit von der individuellen Luftfeuchtigkeit, nasalen Sekretion und Häufigkeit der Anwendung von Nasenduschen wird sich das Material, das zu 90 % aus Luft besteht, in einem Zeitraum von etwa 10 bis 30 Tagen vollständig auflösen. NASOPORE® kann jederzeit abgesaugt werden, wenn dies gewünscht wird. Der Abbauprozess beginnt innerhalb von 36 bis 48 Stunden.

Keine ausgeprägte Narbenbildung, keine Nachblutungen oder Schädigungen der Schleimhaut

Durch die Verwendung von NASOPORE® wird eine ausgeprägte Narbenbildung verhindert, die Atemwege und Drainage der Patienten bleiben weitestgehend frei und durch die biologischen Abbau-Eigenschaften, die eine Entfernung nicht notwendig macht, werden Nachblutungen und weitere Schädigungen der Schleimhaut verhindert.

Der Aufwand für die postoperative Nachsorge wird sehr erleichtert und ist für Sie, als Patient, wesentlich angenehmer. 

Ohr- und gehörverbessernde Operationen

  • Ästhetische Chirurgie des äußeren Ohres
  • Entfernung der Gehörgangsexostosen
  • Operation zur Beseitigung von Trommelfelldefekten der Gehörknöchelchenkette sowie zur Wiederherstellung der Schallleitung zum Innenohr (Tympanoplastik TYP I, II und III)
  • Implantation knochenverankerter Hörgeräte
  • Mittelohrchirugie bei chronischen Entzündungen und Verletzungen des Mittelohrs
  • Operationen bei Tubenverengung (Tubendilatation)
  • Operationen bei Verknöcherung des Mittelohres, die zu Schwerhörigkeit führt (Otosklerose)
  • Operationen zur Wiederherstellung der Mittelohrbelüftung (Paracentese)
  • Operative Wiederherstellung eines zerstörten Trommelfells (Myringoplastik)
  • Paukenröhrcheneinlage
  • Steigbügeloperation (Stapesplastik)

Endoskopische Eingriffe

  • Ohrmikroskopie
  • Tympanoskopie
  • Pharyngoskopie
  • Rhinopharyngoskopie
  • Epipharyngoskopie
  • Sinuskopie
  • Laryngoskopie
  • Oesophaguskopie
  • Tracheoskopie
  • Bronchoskopie

Nicht nur bei endoskopischen Reoperationen hilfreich – das Navigationssystem

Das Navigationssystem unterstützt unsere HNO-Chirurgen in den Disziplinen der Hals-, Nasen- und Ohren-Chirurgie und der Schädelbasischirurgie. Hierbei werden die chirurgischen Instrumente in präoperativen radiologischen Daten wie CT, MRT oder DVT lagerichtig während des Eingriffs dargestellt. Während des Eingriffes zeigt das Navigationsgerät mit Hilfe der 3D-Karte, wo sich das Instrument im Inneren des Körpers befindet.

GENAUE LAGEBESTIMMUNG DES ENDOSKOPS UND DER INSTRUMENTE

Bei Operationen stehen dem Chirurgen visuelle Informationen durch Endoskope, sein anatomisches Wissen und seine Erfahrungen zur Verfügung. Die Kombination dieser drei Informationen findet allerdings ausschließlich im Kopf des Chirurgen statt. Die genaue Lagebestimmung des Endoskops und der Instrumente im Patienten kann sich dabei als schwierig gestalten.

Anzeige der individuellen Anatomie

Und genau hier greift während der Operation das Navigationssystem unterstützend ein, denn es zeigt die patientenspezifische Anatomie auch dort, wo das Endoskop an seine Grenzen stößt. Der Einsatz von einem Navigationssystem während einer Operation erlaubt nicht nur den Blick hinter die Strukturen, sondern hilft außerordentlich bei der Orientierung im menschlichen Körper. 

Besonders hilfreich bei Reoperationen

Von besonderem Interesse ist diese Orientierung vor allem bei Reoperationen, bei denen möglicherweise bekannte Landmarken fehlen. Diese Problematik kann aber auch bei krankhaften Veränderungen in der Anatomie oder der Wahl von ungewöhnlichen Zugängen auftreten.

Vorteile der Navigationschirurgie 

  • visuelle Darstellung der anatomischen Strukturen
  • kürzere OP-Zeiten
  • sichere Kontrolle während der OP
  • minimiertes Risiko für den Patienten
  • lückenlose Dokumentation

Das integrierte Shaver-System

Ein wichtiger Bestandteil des Gerätes ist das Shaver-System mit einem rotierenden Messer, welches in einer Schutzhülse steckt. Nach Einführung in die Nasenhaupthöhle wird das kranke, polypose Gewebe angesaugt und durch das Messer innerhalb der Hülse abgetrennt. Dann wird es zerkleinert und abgesaugt. Dabei ist der Shaver in der Lage, kranke von normaler Schleimhaut zu unterscheiden. Letztere haften am Knochen und können nicht verletzt werden. Kleine Blutungen werden durch die Hitzeentwicklung gestillt.

Die Navigationschirurgie ist somit ein gezieltes und sicheres Verfahren in der Medizin, besonders in schwierigen Situationen. Sie minimiert das Risiko für Perforationen der Schädelbasis und gleichzeitig die Dauer der Rekonvaleszensphase. Hinzu kommt, dass die neuesten Studien weniger Revisionsoperationen aufweisen.

Spezielle HNO-Chirurgie

  • Plastisch-ästhetische und rekonstruktive Gesichtschirurgie
  • Schädelbasis- und Mittelgesichts-Chirurgie
  • Operationen von teilimplantierbaren Hörgeräten
  • Laserchirurgie