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Wieder besser schlafen!

Schnarchen – Diagnostik und Therapiemöglichkeiten

Schnarchen, medizinisch Ronchopathie genannt, ist ein medizinisches und ein soziales Problem. Es existiert eine aktuelle Leitlinie, die wie sich folgt äußert: 

Die öffentliche Wahrnehmung des Phänomens Schnarchen hat in den letzten Jahren stark zugenommen und fordert aufgrund der Häufigkeit und der zum Teil erheblichen Belastung der Betroffenen eine fundierte Beratung, Diagnostik und Therapie. Eine Vielzahl von Betroffenen sucht darüber hinaus primär wegen des Schnarchens, das auch Leitsymptom einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA) sein kann, ärztliche Hilfe. Leitlinien zur Diagnostik und Therapie des Schnarchens sind hingegen auch in der internationalen Literatur kaum zu finden. Dies liegt unter anderem in der noch immer unbefriedigenden Definition des Phänomens, in der Schwierigkeit, objektive Parameter für die Ausprägung des Symptoms und damit einen Therapieerfolg zu erhalten und schließlich am Mangel an kontrollierten Therapiestudien. 

Die vorgenannten Zeilen verdeutlichen die Problematik in der Diagnostik, aber auch der Therapie der Ronchopathie. 

Die hiesige HNO Klinik beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Problematik und bietet alle therapeutischen und diagnostischen Möglichkeiten an, die derzeit verfügbar sind und deren Notwendigkeit und Effektivität durch entsprechende Studien abgesichert sind:

  • Komplette videoendoskopische Untersuchung der oberen Atemwege
  • Ambulante und komfortable WatchPad Untersuchung, bei der in der Nacht ein Gerät am Arm getragen wird, welches die relevanten Parameteraufzeichnet
  • Stationäre Polysomnografie mit kompletter Registrierung aller Parameter
  • Propofolendoskopie, bei der im simulierten Propofolschlaf der „Generator“ des Schnarchens detektiert wird
  • Therapeutische Anpassung einer Schnarchschiene
  • Einleitung einer Maskenbeatmung ambulant oder stationär
  • Alle operativen Verfahren, die bei Versagen der unter 5. und 6. genannten Therapieoptionen greifen